Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein globaler Megatrend – auch in Österreich entwickelt sich ein dynamisches Ökosystem. Die aktuelle Austrian AI Landscape 2024, herausgegeben von enliteAI, zeigt eindrucksvoll: KI ist hierzulande mehr als nur Forschung – sie ist längst in Wirtschaft, Verwaltung und Start-ups angekommen.

1. Österreichs KI-Ökosystem in Zahlen
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Rund 450 Organisationen sind mittlerweile Teil der Landscape – von Start-ups bis zu etablierten Unternehmen.
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Mehr als 70 neue Einträge kamen allein im Jahr 2024 hinzu.
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Damit hat sich die Zahl der aktiven Akteure seit 2017 (52 Einträge) fast verneunfacht.
2. Regionale Schwerpunkte
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Wien bleibt mit knapp 50 % aller Organisationen der wichtigste Standort.
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Steiermark und Oberösterreich folgen mit starken Clustern, oft rund um Universitäten und Forschungszentren.
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Auch andere Bundesländer holen auf – z. B. Tirol im Bereich angewandte KI für Tourismus und Gesundheit.

3. Vielfalt der Akteure – Beispiele aus der Praxis
Um die Landscape greifbarer zu machen, lohnt sich ein Blick auf einige herausragende Unternehmen und Initiativen:
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Adverity: Das Wiener Scale-up ist weltweit im Einsatz und verbindet Marketingdaten mit Business Intelligence – im Einsatz u. a. bei Red Bull und IKEA.
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Cortical.io: Spezialisiert auf Natural Language Processing, reduziert das Unternehmen die Lesezeiten von Dokumenten um bis zu 80 % – ein Beispiel für österreichische Spitzentechnologie im Textverständnis.
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Medicus AI: Entwickelt KI-gestützte Lösungen zur Interpretation von Gesundheitsdaten, z. B. Blutwerten, und macht medizinische Informationen für Patient*innen verständlich.
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Robart GmbH (Linz): Ein Vorreiter in der Robotik – bekannt für intelligente Heimroboter mit KI-Navigation.
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Dynatrace (Linz): Globaler Player mit über 4.000 Mitarbeitenden – setzt auf „hypermodale AI“, die Prognosen, Kausalität und Generierung kombiniert.
Diese Beispiele zeigen, wie breit KI in Österreich bereits aufgestellt ist – von Alltagsanwendungen über Health-Tech bis zu globaler Unternehmenssoftware.
4. Dynamik und Ausblick
Die Zuwachsraten zeigen klar: Österreichs KI-Ökosystem wächst stetig. Dabei wird deutlich:
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KI wird vom Nischenthema zur Querschnittstechnologie, die in allen Branchen eine Rolle spielt.
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Mit dem AI Act der EU steigen Anforderungen an Transparenz, Fairness und Governance – Unternehmen, die frühzeitig Standards umsetzen, haben Vorteile.
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Die Landscape ist nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern auch ein Werkzeug für Orientierung: Sie zeigt, wo sich Kooperationen, Investitionen und neue Geschäftsfelder lohnen.
5. Handlungsempfehlung für Unternehmen
Für Entscheider*innen bedeutet die Austrian AI Landscape vor allem eines: Jetzt aktiv werden.
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Ökosystem kennen: Nutzen Sie die Landscape, um passende Partner, Forschungseinrichtungen oder Start-ups zu identifizieren.
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Eigene KI-Strategie prüfen: Welche Bereiche im Unternehmen sind für KI-Einsatz geeignet – und wie AI-Act-konform sind bestehende Lösungen?
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Vernetzung suchen: Lokale Cluster und Netzwerke (z. B. AI Austria) bieten Austausch und Know-how.
Fazit
Die Austrian AI Landscape 2024 zeigt: Österreich ist längst Teil der globalen KI-Bewegung – mit einer starken Basis aus Forschung, Start-ups und Industrie. Unternehmen, die jetzt die Chancen nutzen und zugleich die regulatorischen Leitplanken (AI Act) berücksichtigen, können KI nicht nur als Trend, sondern als echten Wettbewerbsvorteil einsetzen.


